Junge Frauen auf dem Weg in eine bessere Zukunft

Junge Frauen auf dem Weg in eine bessere Zukunft

"In unserem Berufsleben hoffen wir alle auf ein Umfeld, das Wachstum, Zusammenarbeit und Gleichberechtigung fördert. Die Realität sieht jedoch oft anders aus", begann Johanna Jonsdottir von SSF Island und Präsidentin von UNI Europa Youth in ihrer Eröffnungsrede zum Jugendantrag, der auf der UNI-Weltfrauenkonferenz vorgestellt wurde.

Ihre Worte hallten durch den Raum, als sie und Crisnalda Nhamucale von SINECOSSE Mozambique und Vizepräsidentin von UNI Africa Youth (Bild oben) den Antrag vorstellten.

"Die Jugend ist eine Zeit des Wandels, des Übergangs, aber für viele junge Frauen kann diese Zeit von ihren Arbeitgebern als Belastung angesehen werden", so Crisnalda.

Laut dem Bericht der IAO über Globale Beschäftigungstrends für die Jugend 2022 sind junge Frauen schlechter gestellt als junge Männer: nur 27,4 Prozent von ihnen sind erwerbstätig, während es bei den jungen Männern 40,3 Prozent sind. Das bedeutet, dass junge Männer 1,5-mal häufiger erwerbstätig sind als junge Frauen.

Dies und zusätzliche strukturelle Hindernisse wie soziale und kulturelle Stereotypen tragen zu den Herausforderungen bei, mit denen junge Frauen konfrontiert sind.

Blair Rose von ABWU, Antigua und Barbuda, erzählte: "Ich werde mich nicht entscheiden, ob ich eine Frau, eine Arbeiterin oder eine Mutter sein will", erzählte sie ihre Geschichte vom Stillen am Arbeitsplatz als junge Mutter und wie diese Herausforderungen sie dazu brachten, eine Kampagne für bessere Stillpraktiken an ihrem Arbeitsplatz zu starten."

"Eine Frau zu sein ist schwierig, aber eine junge Frau zu sein ist doppelt so schwierig. Sie werden diskriminiert, weil sie eine Familie gründen wollen, sie werden bei Beförderungen oder Positionen übersehen, weil sie nicht 'genug Erfahrung' haben, oder sie sind am Arbeitsplatz ständiger Gewalt und Belästigung ausgesetzt. Als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben wir die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass wir Räume schaffen, in denen sich junge Menschen, insbesondere junge Frauen, sicher fühlen, unterstützt werden und sich entfalten können", sagte UNI-Jugenddirektorin Marta Ochoa.

Zur Unterstützung junger Frauen in den UNI-Mitgliedsgewerkschaften nahm die UNI-Weltfrauenkonferenz den von der UNI-Jugend zu diesem Thema vorgelegten Antrag an, der darauf abzielt, gemeinsam daran zu arbeiten, die Barrieren zu überwinden, mit denen junge Arbeitnehmerinnen konfrontiert sind, und ihren Zugang zur Arbeitswelt zu unterstützen.

Der Antrag umfasst Bereiche wie die Unterstützung von Kampagnen gegen Gewalt und Belästigung, die Aus- und Weiterbildung junger Frauen, eine stärkere Vertretung junger Frauen in allen UNI-Strukturen und die Einbeziehung von Themen junger Arbeitnehmer in Tarifverhandlungen.

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