Ein erneutes Engagement zur Bekämpfung von Gewalt und Belästigung in Film und Fernsehen

Ein erneutes Engagement zur Bekämpfung von Gewalt und Belästigung in Film und Fernsehen

Die Sozialpartner des EU-Ausschusses für den sozialen Dialog im audiovisuellen Sektor - kommerzielle und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten, Produzenten und Gewerkschaften, die Journalisten, Darsteller und Besatzungsmitglieder vertreten - haben 2011 einen Aktionsrahmen zur Gleichstellung der Geschlechter angenommen.

Ziel der FoA war es, Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Strategien, Politiken und Praktiken im Hinblick auf die Verbesserung der Geschlechtergleichstellung zu entwickeln. Es wurden gemeinsame Überlegungen und Empfehlungen für Maßnahmen in fünf Schlüsselbereichen vorgelegt: Darstellung der Geschlechter, Gleichheit des Entgelts, Gleichheit bei der Entscheidungsfindung, Geschlechterrollen am Arbeitsplatz und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Als Folgemaßnahme starteten die Sozialpartner 2018 eine gemeinsame Bestandsaufnahme, um Informationen über den Stand der Dinge zu sammeln und die Maßnahmen zu ermitteln, die noch erforderlich sind, um die Gleichstellung der Geschlechter im europäischen audiovisuellen Sektor weiter voranzutreiben. Das Ergebnis dieser Arbeit wurde im Mai 2020 in Form eines Handbuchs für bewährte Verfahren veröffentlicht.

Zum Abschluss der Bestandsaufnahme waren sich die EU-Sozialpartner einig, dass der Aktionsrahmen weiterhin ein sehr relevantes Instrument ist und dass er zusammen mit dem Handbuch ein "lebendiges Arbeitsinstrument" darstellt, das die europäischen Sozialpartner auch weiterhin nutzen werden, um weitere Themen anzusprechen, gemeinsame Strategien weiterzuentwickeln und ihre Maßnahmen anzupassen.

Um seine Wirkung zu verstärken, haben die EU-Sozialpartner beschlossen, dem Aktionsrahmen ein neues Kapitel hinzuzufügen, das sich mit der Beseitigung von Mobbing, Belästigung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz befasst.

Die aktualisierte Fassung des Aktionsrahmens wurde fertiggestellt und von den europäischen Sozialpartnern im April 2023 angenommen. Sie können sie hier einsehen.

Der Sektor Medien, Unterhaltung und Kunst von UNI Europa und seine Mitgliedsorganisationen freuen sich darauf, die Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern und anderen Interessenvertretern des Sektors fortzusetzen, um aus allen audiovisuellen Arbeitsplätzen in Europa und darüber hinaus sichere Räume für alle Arbeitnehmer zu machen.

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