Gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz in der Telekommunikation vorgehen

ETNO und UNI Europa ICTS schließen sich zusammen.

Gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz in der Telekommunikation vorgehen

Die European Telecommunications Network Operators' Association (ETNO) und UNI Europa, die europäische Dienstleistungsgewerkschaft für Beschäftigte in der IKT-Branche und verwandten Bereichen, haben sich zusammengeschlossen, um gegen Gewalt und Belästigung an Telekommunikationsarbeitsplätzen in ganz Europa vorzugehen. Die beiden Organisationen haben eine gemeinsame Verpflichtung unterzeichnet, um ein sicheres und integratives Arbeitsumfeld für alle Beschäftigten in der Telekommunikation zu schaffen.

Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz können sich nachteilig auf das körperliche und geistige Wohlbefinden des Einzelnen auswirken. Darüber hinaus können sie zu einer geringeren Produktivität und erhöhten Fehlzeiten führen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, ein sicheres und unterstützendes Arbeitsumfeld für alle Mitarbeiter zu schaffen.

In ihrer gemeinsamen Erklärung verpflichten sich ETNO und UNI Europa ICTS, zusammenzuarbeiten und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Gewalt und Belästigung in der Telekommunikationsbranche zu verhindern. Die Rolle, die der soziale Dialog und die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern spielen, ist äußerst wichtig, damit die geltenden Mitentscheidungsrechte der Arbeitnehmer in Bezug auf Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz respektiert werden.

Die Organisationen werden sich auch mit geschlechtsspezifischen Unterschieden am Arbeitsplatz befassen und den Betroffenen Unterstützung anbieten. Dazu gehören geschlechtsspezifische Ungleichheiten bei den Arbeitsbedingungen und die Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Frauen am Arbeitsplatz, einschließlich sexueller Belästigung. Darüber hinaus hat sich das Problem der häuslichen Gewalt durch die Covid-19-Pandemie verschärft, insbesondere für diejenigen, die an entfernten Arbeitsplätzen oder in hybriden Arbeitsumgebungen tätig sind, und muss als arbeitsbezogenes Problem behandelt werden.

ETNO und UNI Europa ICTS werden zusammenarbeiten, um angemessene Strategien und Verfahren sowie Schulungs- und Sensibilisierungsinitiativen für Mitarbeiter und Führungskräfte zu fördern und allen, die Gewalt oder Belästigung am Arbeitsplatz erfahren, Unterstützung zu bieten.

Mit dieser Partnerschaft wird die Arbeit von ETNO und UNI Europa ICTS in diesem Bereich fortgesetzt. Im Laufe der Jahre haben die beiden Verbände mit ihren Mitgliedern und anderen politischen und industriellen Interessenvertretern zusammengearbeitet, um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und bewährte Verfahren in den Belegschaften ihrer Mitglieder zu fördern.

Lise Fuhr, Generaldirektorin von ETNO: "Es gibt keinen Platz für Gewalt am Arbeitsplatz und jede Art von Belästigung muss aufs Schärfste verurteilt werden. Nur durch einen offenen und integrativen Dialog können wir unser innovatives Potenzial voll ausschöpfen, unser soziales Engagement stärken und unser kreatives Denken fördern. Die Sicherheit der Menschen am Arbeitsplatz ist für den Erfolg eines Unternehmens von zentraler Bedeutung.

Oliver Roethig, Regionalsekretär, UNI Europa: "Gemeinsam können wir gegen Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt vorgehen. Es ist großartig, dass wir die Arbeitgeber im IKT-Sektor als Partner bei diesen wichtigen Bemühungen haben. Prävention, Beschwerdemechanismen und wirksame Abhilfemaßnahmen erfordern Schulung, Durchsetzung und Überwachung. Diese starke Erklärung zeigt unsere gemeinsame Entschlossenheit, diese Ziele gemeinsam zu erreichen", sagte Oliver Roethig, Regionalsekretär von UNI Europa.

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